Ja, was soll ich sagen heute kamen wir fast nicht aus dem Bett. Der Grund: wenn man bis Mitten in die Nacht Netflix schauen muss weil es gerade so spannend ist. Wir schauen zurzeit Black List, ist sehr zu empfehlen. Achtung Netflix kann zur Sucht werden. 🙂 Vor dem Schlafen gestern hatte ich bedenken das es in der Nacht regnen könnte. Im Wetterradar war zwar nur 5% angegeben jedoch war fast Vollmond und ich sah schwarze Wolken über uns. Beat meinte nur auch wenn es so wäre, wir müssen ja nicht morgen zur Arbeit. Kleiner Tipp am Rande beim Wildcampen, immer das Wetter im Blick behalten und dann einen schönen Schlafplatz suchen. Nicht das ihr plötzlich feststeckt. Als wir heute Morgen aufgewacht sind, gab es für uns eine Portion Riessen Wellen. Für uns ein wunderschöner Anblick ca. 4 Meter hohe Wellen. Wir genossen das Frühstück mit Aussicht auf die Wellen. Beat meinte das der Mond evtl. Damit zu tun hat. Wir schauten bei Dr. Googel nach dort stand, dass es gut sein kann das die Flut stärker auftreten kann bei Vollmond. Danach ging es die schöne anspruchsvolle Strasse von gestern wieder zurück. Die Strasse zum Strand, ist nichts für Schwache Nerven. Wir besuchten auf dem Weg in die Taberna Wüste noch den Ort Mojacar. Der Ort liegt auf einem Hügel und besteht zu 99% aus Weissen Häusern. Heute war noch Markt, dort kauften wir noch Gemüse und Früchte ein. In Spanien müsst ihr die Orangen probieren. So süss und saftig wie man sich als Schweizer nicht vorstellen kann. In Mojacar kauften wir in einem kleinen Laden auch noch Olivenöl und Wein ein. Das Olivenöl ist sehr gut und ist aus der Region Tavernas für 7 Euro eine 250ml Flasche. Die Aussicht über das Land und Meer von Mojcacar ist sehr zu empfehlen. Anschliessend ging es endlich Richtung Tabernas Wüste. Dies ist Europas grösste Wüste. Dort hat man auch viele Western Filme gedreht. Es gibt viel zu sehen in der Wüste (Western Scene, Mini Hollywooord, Texas Hollywood, Rout 66 Tabernas Restaurant und Western Leone). Wir gingen überall kurz vorbei. Im Restaurant Route 66 Tabernas assen wir das Mittagessen. Leider ist durch Corona vieles zu oder nur Samstag / Sonntag offen. Wir wussten dieses jedoch schon vor der Anreise. Das einzige welches geöffnet war, war das Western Leone. Man muss sich vorstellen als wir da ankamen war es beinahe wie im wilden Westen. Verlassene Häuser, keine Menschen, sehr heiss und über uns die Sonne. Aus dem nichts kam eine Familie aus einem der Häusern. Ein Mann erklärte uns für das verlassene Dorf müsse man pro Person 10 Euro bei seiner Mutter bezahlen. Wir dachten innerlich beide 10 Euro für die Ruine? Ok wir tun ja etwas gutes dabei. wir bezahlten seiner Mutter die 20 Euro. Sie gaben sich auch Mühe. Sie haben über Lautsprechern „Western Musik“ laufen lassen auf dem Areal, zeigten uns die Gebirge und ihre Pferde. Für uns war es eine Erfahrung. Wir würdens jedoch nicht weiter empfehlen. Zum Schluss durften wir ein Gratis Getränk im Saloon trinken. Das Western Dorf wäre eine Goldgrube, schade das Sie nichts renovieren und in Standhalten. Wir verliessen die Wüste und gingen Richtung Padules. Dort wollte ich eigentlich noch in den Bach schwimmen gehen. Jedoch war Beat K.O. Wir wollten zuerst Wild-Campen, aber direkt in der nähe eines Campings Wild zu stehen geht nicht, fanden wir. Also gingen wir Anstandshalber auf den Camping. Der Camping Almocita ist ein kleiner gepflegter Campingplatz. Wir hatten noch eine Lustige Begegungn mit wahrscheinlich auch Touristen. Ich meinte es wären Einheimische. Wir sahen genüber, auf einem anderen Parkplatz, 3 Familien welche mit Stühlen etc. ins Auto stiegen. Ich dachte die kämen vom Bach rauf zum Parkplatz. Als wir Richtung Camping fuhren kamen uns diese 3 Autos entgegen. Das 1 Auto hat angehalten und meinte etwas auf Spanisch unten Bach, schwimmen und ich Si Si. Ich meinte damit ja, wir gehen dorthin Danke für den Tipp. 🙂 Das 2 Auto zeigt mit den Händen auch schwimmen, schwimmen und ich Nickte. Die Route zum Campingplatz war schlammig also nahmen wir einen Umweg. Auf dem 1 Parkplatz wo wir zuvor standen, waren jetzt die 3 Autos. Ich dachte mir dabei nichts. Auf dem Campingplatz angekommen meinte Beat, die Suchten sehr wahrscheinlich den Bach… und ich bestätige mit meinem Nicken Ja dort unten kann man Schwimmen. Ja Kommunikation ist alles. Wahrscheinlich suchten sie jetzt noch weil, ein Schweizer meinte man könne dort Schwimmen. Wir genossen noch einen gmütlichen Abend auf unserem Platz.






